Digitale Transformation: Kommunikation als elementarer Treiber

Wir bei der Ministry Group beschäftigen uns seit Jahren mit der digitalen Transformation und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Organisationen. Und vor allem: auf die Menschen darin. Wir erleben täglich selbst Veränderungen und wissen, wie wichtig es ist, reagieren und sich als Organisation mit verändern zu können. Auf Basis unserer Erfahrungen unterstützen wir andere bei dieser Reise.


Zusammenfassung

  • Durch die Digitalisierung verlaufen äußere Veränderungen exponentiell, deshalb müssen Unternehmen sich auch intern exponentiell verändern.
  • Es gilt, dafür Methoden aus der Kreativbranche, der Software- und der Organisationsentwicklung zu kombinieren.
  • Da erfolgreiche Veränderung nur über Kommunikation funktioniert, setzen wir als Transformationsbegleiter verschiedene Maßnahmen mit unseren Kunden um.

Veränderungen exponentiell denken – extern ebenso wie intern

Wir leben in exponentiellen Zeiten. Durch die Digitalisierung wird jede Veränderung, die passiert, prinzipiell einer exponentiellen Entwicklungskurve folgen. Das heißt, die Kurve wird zunächst unscheinbar und dann sehr extrem ansteigen. Dieser „Hockey Stick“ gilt dabei nicht nur für Business-Pläne von Start-ups, sondern eben für uns alle, für jede Veränderung, die durch die Digitalisierung beeinflusst wird, in jeder Branche.

Das Problem: Die Veränderung verläuft zu Beginn lange gefühlt flach, also fast parallel zur X-Achse. Damit ist sie deutlich unter dem Radar der etablierten Unternehmen und wird meist anfangs gar nicht wahrgenommen. Aber sobald die Veränderung erst einmal so weit vorangeschritten ist, dass ihr Anstieg die Radarflughöhe der Unternehmen erreicht und sie bemerkt wird, wächst sie exponentiell – der Effekt vervielfacht sich mit jeder zusätzlichen Zeiteinheit. Das heißt: Wenn Unternehmen Veränderungen spüren, wenn sie bereits weh tun, kann es schon zu spät sein, um noch zu reagieren.

Diese Dynamik sind viele Unternehmen aus ihren Märkten bisher noch nicht gewohnt, wir Menschen denken normalerweise linear. Die große Herausforderung heißt deshalb, sich so aufzustellen, dass auch interne Veränderungen exponentiell verlaufen und nicht sprungfix wie bisher. Nur so können Unternehmen mit den äußeren Entwicklungen mithalten und sind in der Lage, zeitnah angemessen auf Veränderungen zu reagieren.

Der Dreiklang: Technologie, Organisation, Kommunikation

Die digitale Transformation wird aus unserer Sicht durch drei Felder bestimmt: Die Technologie treibt natürlich. Um schneller und beweglicher zu werden, müssen sich Aufbau- und Ablauforganisation in Unternehmen ändern. Und da sich nicht Unternehmen selbst transformieren, sondern die Menschen in ihnen, läuft bei diesen Prozessen nichts ohne Kommunikation.

Erfolgreiche digitale Transformation bedarf deshalb dreier ganz unterschiedlicher Kompetenzen: Es gilt, die experimentellen Herangehensweisen der Kommunikations- und Kreativbranche mit agilen Methoden der Softwareentwicklung sowie der systemischen Denke aus der Organisationsentwicklung zu kombinieren. Wir bei der Ministry Group ergänzen diese drei Kompetenzfelder mit eigenen unternehmerischen Erfahrungen in der Transformation. Diese deutschlandweit einzigartige Kombination ermöglicht uns, konkrete und wirklich innovative Ergebnisse zu liefern.

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Kommunikation ist in dieser Hinsicht unserer Erfahrung nach einer der kritischen Erfolgsfaktoren, denn erfolgreiche Veränderung funktioniert nur über diese. Wir müssen die Stakeholder innerhalb und außerhalb der Organisation mitnehmen. Dazu brauchen wir ein klares, positives Zielbild davon, wo wir hinwollen. Und wir brauchen eine starke Geschichte, die sich die Menschen in der Organisation erzählen können und hinter der sie sich versammeln können. 
Zu unseren stärksten Kommunikations-“Produkten” für Kunden, die wir in der digitalen Kommunikation begleiten, zählt deshalb die Stakeholder-Map, mit der wir analysieren, wer von den wichtigsten Stakeholdern wie zur Transformation steht. Außerdem führen wir Why-Workshops durch, in denen wir mit unseren Kunden den Golden Circle (Why-How-What) erarbeiten, und die Vision Story, mit der wir beim eigenen Storytelling unterstützen. So erlangen sie Klarheit darüber, wofür ihr Unternehmen steht, welche “Superkräfte” sie mit ihrem Angebot ihren eigenen Kunden verleihen und wie sie dies erfolgreich kommunizieren.

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